Alpencross 2021 Schwangau – Gardasee
Nachdem wir im letzten Jahr durch Slowenien gefahren sind, waren dies Jahr wieder die Alpen in Österreich und Italien dran. Grundsätzlich ist die diesjährige Tour fast identisch mit der aus 2011. Diesmal jedoch war der Einstieg in Schwangau nähe Füssen. Die Tour wurde über den Alpencross Anbieter BikeAlpin gebucht, der die Hotels, Koffertransport und Rückfahrt nach Schwangau organisierten. Da wir ohne Guide unterwegs waren, haben wir die Tourstrecken für uns selbst geplant. Zusätzlich haben wir auch noch ein Hotel ändern lassen, da wir statt Nauders in Scoul übernachten wollten um dann durch die Uinaschlucht statt über den Reschenpass zu fahren. Im nach hinein war dies aber eine unnötige Umplanung, da wegen des Starkregens ein Durchfahren der Uinaschlucht nicht möglich bzw. zu gefährlich war und wir doch über den Reschenpass fuhren. Mehr dazu im Detailbericht.
Eckdaten der gesamten Strecke:
Fahrtzeit
8 Tage / 6 Etappen + Warmup
Fahrtstrecke
480 km
Höhenmeter
7425 hm


Tages- / Etappenberichte
11.07.2021
Etappe: Anreise und Warmup
Strecke: 27,5 km
Höhenmeter: 370 hm


Höhenprofil: Anreise und Warmup
Am Vortag hatten wir schon die Räder und das Gepäck gut verpackt, sodass wir am Sonntag direkt früh losfahren konnten.
Um 06:30 Uhr nur noch den Rucksack in den Gepäckraum und los ging es. Wir wollten recht früh in Schwangau ankommen, denn wir hatten für 15:00 Uhr Bikecheck und Warmup geplant. Zum Glück hatten wir nicht so viel Verkehr, das wir selbst in den Baustellen der A45 (gefühlte 30 Stück) schnell durchkamen. Hinter Würzburg hörte es dann auch auf zu regnen, sodass einer kleinen Pause mit Fahrerwechsel nichts entgegen stand.
Gegen 14:00 Uhr waren wir dann am Hotel Helmer in Schwangau angekommen. Kurz die Zimmer beziehen und ein kleines Bierchen zur Begrüßung der Kollegen aus München, die fast zeitgleich angekommen sind.
Mit etwas Verspätung ging es dann auf dem Warmup. Zuerst hoch zum Schloss Neuschwanstein mit einem Blick auf den Foggersee, dann ein kurzer Blick auf das Schloss Hohenschwangau und dem Alpsee. Nach der Überquerung des Lechs ging es vorbei am Obersee zum Alatsee. Zum Weißensee hinunter ging es dann über einen nicht eingeplanten Steig. Den Weißensee umfuhren wir und dann ging es zurück durch Füssen wieder zum Hotel. Für einen Warmup hatte die Runde schon einige Anstrengungspunkte. Vor allem der Anstieg zum Schloss sowie der Steig zum Weißensee blieben hier im Gedächnis. Da wir abends keine Halbpension hatten, ging es ins Schloss Brauhaus um uns schon mal eine Stärkung für den nächsten Tag zu holen.
Um 06:30 Uhr nur noch den Rucksack in den Gepäckraum und los ging es. Wir wollten recht früh in Schwangau ankommen, denn wir hatten für 15:00 Uhr Bikecheck und Warmup geplant. Zum Glück hatten wir nicht so viel Verkehr, das wir selbst in den Baustellen der A45 (gefühlte 30 Stück) schnell durchkamen. Hinter Würzburg hörte es dann auch auf zu regnen, sodass einer kleinen Pause mit Fahrerwechsel nichts entgegen stand.
Gegen 14:00 Uhr waren wir dann am Hotel Helmer in Schwangau angekommen. Kurz die Zimmer beziehen und ein kleines Bierchen zur Begrüßung der Kollegen aus München, die fast zeitgleich angekommen sind.
Mit etwas Verspätung ging es dann auf dem Warmup. Zuerst hoch zum Schloss Neuschwanstein mit einem Blick auf den Foggersee, dann ein kurzer Blick auf das Schloss Hohenschwangau und dem Alpsee. Nach der Überquerung des Lechs ging es vorbei am Obersee zum Alatsee. Zum Weißensee hinunter ging es dann über einen nicht eingeplanten Steig. Den Weißensee umfuhren wir und dann ging es zurück durch Füssen wieder zum Hotel. Für einen Warmup hatte die Runde schon einige Anstrengungspunkte. Vor allem der Anstieg zum Schloss sowie der Steig zum Weißensee blieben hier im Gedächnis. Da wir abends keine Halbpension hatten, ging es ins Schloss Brauhaus um uns schon mal eine Stärkung für den nächsten Tag zu holen.
12.07.2021
Etappe: Schwangau – Plansee – Fernpass – Imst
Strecke: 81 km
Höhenmeter: 1330 hm


Höhenprofil: Schwangau – Plansee – Fernpass – Imst
Nach den Corona Regeln mussten wir das Frühstück abends vorbestellen und es stand dann morgens auf dem Tisch. Nachordern war aber möglich. Für den heutigen Tag hatten wir uns eine ordentliche Strecke vorgenommen. Die Originalstrecke von BikeAlpin sollte von Reutte aus entlang der Fernpass Straße über Heiterwang nach Ehrwald führen. Wir hatten hier eine kleine Streckenänderung eingebaut. Los ging es um 08:30 Uhr. Erstmal wieder in Richtung Schloss Neuschwanstein. Ab Hohenschwangau führte die Strecke entlang des Alpsees. Kurz danach überquerten wir die Grenze nach Österreich. Hoch zum Kniepass und dann weiter zum Urisee. Ein idyllisch gelegener Badesee. Hinter Reutte müssten wir leider die Hauptstraße Richtung Plansee nutzen. Dafür ließen sich die 9% Steigung aber gut fahren. Außerdem ist hier kaum Verkehr. Am Hotel Seespitz legten wir eine kleine Kaffee Pause ein. Danach fuhren wir weiter am Plansee entlang. Hinter dem Plansee verlief der Weg entlang der Neidernach. Hier verlassen wir wieder kurz Österreich und fuhren auf deutscher Seite den Forstweg rasant hinab bis Griesen. Diesen Forstweg sind wir 2012 in Gegenrichtung gefahren. Der Radweg ab Griesen führte entlang der Eisenbahnlinie und Loisach bis nach Ehrwald. Als Highlight sind hier die Wasserfälle zu erwähnen. Kurz vor der Mittagspause konnten wir uns noch einen super Ausblick auf die Zugspitze erhaschen. In Ehrwald gab es dann die verdiente Mittagspause beim Mooswirt.
Hinter Ehrwald ging es auf den Panoramaweg, der mit leichter Steigung bis zum Weißensee führt. Ab hier erklommen wir bei durchschnittlich 10 % Steigung den Fernpass. Von oben hatte man eine gute Sicht auf die Fernpassstraße . Wir überquerten die Fernpassstraße. Der Römertrail führte uns bis zum Schloss Fernstein und dem Fernsteinsee. Auf Schotterwegen fuhren wir bis Nassereith. Beim Gasthof Gurgltalblick gab es ein kleines „Männergedeck“. Die letzten 15 km bis zum Hotel Stern in Imst rollten wir fast von allein.
Zum Abendessen gab es entsprechend der Corona Regeln ein Menue am Tisch. Nur den Salat durfte man sich vom Buffet nehmen.
Hinter Ehrwald ging es auf den Panoramaweg, der mit leichter Steigung bis zum Weißensee führt. Ab hier erklommen wir bei durchschnittlich 10 % Steigung den Fernpass. Von oben hatte man eine gute Sicht auf die Fernpassstraße . Wir überquerten die Fernpassstraße. Der Römertrail führte uns bis zum Schloss Fernstein und dem Fernsteinsee. Auf Schotterwegen fuhren wir bis Nassereith. Beim Gasthof Gurgltalblick gab es ein kleines „Männergedeck“. Die letzten 15 km bis zum Hotel Stern in Imst rollten wir fast von allein.
Zum Abendessen gab es entsprechend der Corona Regeln ein Menue am Tisch. Nur den Salat durfte man sich vom Buffet nehmen.
13.07.2021
Etappe: Imst – Fliesserplatte – Pfunds – Martina – Scoul
Strecke: 82 km
Höhenmeter: 1255 hm


Höhenprofil: Imst – Fliesserplatte – Pfunds – Martina – Scoul
Heute sollte das Wetter umschlagen. Ab mittags sollte eine Regenfront durch das Tal ziehen. Daher machten wir uns wieder gegen 08:30 Uhr auf den Weg. Von Imst aus ging es erst einmal Inntalradweg. Auf diesem fuhren wir bis Schönwies. Eigentlich sollte es weiter im Tal bis nach Landeck gehen, aber die Kollegen wollten dann doch über die Fließer Platte. Da es noch trocken war, sollte dies auch kein Problem darstellen. Die nächsten 250 hm fuhren wir auf guten Forstwegen bis zum Tramser Weiher . Kurz danach am Tramser Hof legten wir eine Espresso Pause ein, obwohl einige Kollegen diese Rast ausfallen lassen wollten. Dann waren es noch 150 hm bis zur Fließer Platte. Hier müssten wir jedoch wegen des Untergrundes schieben. Glücklicherweise hatte der Regen noch nicht begonnen. Auf nassen Steinplatten und Wurzelpassagen hätte dies kein Spaß gemacht. Hinter Fließ führte uns ein schöner Trail wieder hinab zum Inn. Diesen kannten wir auch schon aus unserer ersten Alpen Tour 2011. Weiter ging es über die Pontlatzer Brücke auf den Inntal Radweg. Am Sauerbrunnen fing es dann an zu Regnen und wir stiegen in unsere Regenklamotten. Am Riederhof wollten wir eigentlich Mittag machen. Doch müssten wir erfahren, dass es dort keinen Mittagstisch mehr gibt. So gab es nur ein kleines Erfrischungsgetränk und Müsliriegel . Die Hälfte unsere Truppe war wegen des Regens auch gleich weitergefahren. In Tösens sollte es dann eigentlich auf dem Römerweg weiter gehen. Doch auf glitschigen Wurzelwegen wollten wir bei Regen auch nicht weiterfahren. Da es jetzt wolkenbruchartig herunterkam, stellten wir uns für 15 min in Tösens unter. Bis nach Pfunds fuhren wir noch auf Nebenwegen. Die Schotterwege wurden bei diesen Wassermassen eher zu kleinen Bächen. Eine kurze Diskussion und wir entschieden uns auf der Straße weiter zu fahren. Am Abzweig ins Samnauntal legten wir noch mal eine Pause zum Unterstellen ein. Die Finstermünz ließen wir aus. Die kannten wir ja schon aus 2018. Danach ging es weiter bis nach Martina. Hier war dann der offizielle Grenzübergang in die Schweiz. Da der Regen nicht aufhörte setzen wir auch hier unsere Reise auf der Straße fort, was sich im Nachhinein als vorteilhaft herausstellte. Die 3 Kollegen, die schon vorgefahren waren, hatten die geplanten Schotterwege bei Sur En gewählt und sahen in Scoul aus wie die Schw….
Die Wege waren vom Regen überflutet und dementsprechend matschig.
Untergebracht wurden wir im Hotel Conrad in Scoul. Aufgeteilt auf mehrere Gebäude.
Unsere Kleidung wurde zumindest getrocknet, unsere Schuhe erhielten eine Portion Zeitungen damit sie am nächsten Tag wieder halbwegs einsatzbereit waren.
Die Wege waren vom Regen überflutet und dementsprechend matschig.
Untergebracht wurden wir im Hotel Conrad in Scoul. Aufgeteilt auf mehrere Gebäude.
Unsere Kleidung wurde zumindest getrocknet, unsere Schuhe erhielten eine Portion Zeitungen damit sie am nächsten Tag wieder halbwegs einsatzbereit waren.
14.07.2021
Etappe: Scoul – Martina – Reschenpass – Glurns – Meran
Strecke: 118 km
Höhenmeter: 910 hm


Höhenprofil: Scoul – Martina – Reschenpass – Glurns – Meran
Für den heutigen Tag hatten wir eigentlich die Durchquerung der Uina-Schucht vorgesehen. Deshalb hatten wir ja das Hotel in Scoul und nicht in Nauders buchen lassen. Doch Aufgrund des Regens in den letzten Wochen und vor alles am gestrigen Tag hatte man uns davon abgeraten. Die Anstiege sollten glitschig und die Hochebene total matschig sein. Deshalb entschieden wir uns dann doch die Strecke über Nauders und den Reschenpass aufzusuchen. Dies bedeutete natürlich, erst mal wieder die 20 km zurück nach Martina zu fahren. Unterwegs gab es aber einen Fotostopp um zumindest den Einstieg zur Uina-Schlucht fest zu halten. Wie man auf dem Bild sieht, wäre wahrscheinlich in der Schlucht keine Sicht gewesen. Von Martina aus sollte es die Passstraße hoch nach Nauders und zum Reschenpass gehen. Da wir aber insgesamt fast 120 km vor uns hatten, entschied sich zumindest ein Teil von uns den Bus von Martina nach Nauders zu nehmen . So ersparte man sich zumindest die ersten 400 Hm. Die restliche Strecke belief sich trotzdem noch auf 110 km. Da wir noch Zeit bis zur Busabfahrt hatten, gab es noch einen kleinen Abstecher in die „Bieraria“ Brauerei. Hier gab es auch Schweizer Whisky „Tschliner“. Natürlich musste dieser probiert werden. Eine Flasche ging dann auch in den Rucksack. In Nauders angekommen fuhren wir weiter über den Reschenpass zum Reschensee. Diesmal fuhren wir auf der Westseite des Sees entlang. Dieser Weg war wesentlich schöner als auf der Ostseite entlang der Straße. Der schöne Radweg entlang des Haidersees war leider gesperrt , sodass wir hier die Straße nutzen mussten. Danach begann dann die rasante Abfahrt nach Glurns im Vinschgau. Bevor wir die Mittagspause einläuteten begaben wir uns noch auf ein Whisky-Tasting in der Puni Destillerie . Auch hier wurde der Rucksack mit einer weiteren Flasche beschwert. Mittagspause sollte eigentlich im Gasthof „Grüner Baum“ stattfinden. Nach einem Getränk haben wir diesen jedoch verlassen und stärkten und an der „Hotdogbar“ in der Kugelgasse.
Nach dem Mittag hieß es dann wieder Regenklamotten an. Es war zwar kein Starkregen, aber es nieselte fast durchgängig bis Meran. Durch die Apfelplantagen ging es über Prad und Laas nach Goldrain. Hier stillten wir unseren Durst an einer Apfelsaft Tankstelle. Saft zapfen, Trinken und Geld einfach in die Kasse werfen. Fertig. Da der Regen wieder stärker wurde legten wir noch eine Rast bei Naturns ein. Direkt am Radweg war ein schöner überdachter Rastplatz. Kaffee und Kuchen aus der Bäckerei und alle waren zufrieden. Kurz vor Meran gab es noch einen kurzen Stopp auf einer Aussichtsplattform mit einem schönen Ausblick auf Meran. Wäre das Wetter nur besser gewesen. Bevor es zum Hotel City ging haben wir für ein Foto noch den Abstecher zur Promenade gemacht . Zum Essen mussten wir wieder in die Innenstadt von Meran. Dies nutzten wir dann für einen kleinen Spaziergang mit tollen Fotos . Gegessen wurde deftig im Forsterbräu mit einer guten Flasche Wein.
Nach dem Mittag hieß es dann wieder Regenklamotten an. Es war zwar kein Starkregen, aber es nieselte fast durchgängig bis Meran. Durch die Apfelplantagen ging es über Prad und Laas nach Goldrain. Hier stillten wir unseren Durst an einer Apfelsaft Tankstelle. Saft zapfen, Trinken und Geld einfach in die Kasse werfen. Fertig. Da der Regen wieder stärker wurde legten wir noch eine Rast bei Naturns ein. Direkt am Radweg war ein schöner überdachter Rastplatz. Kaffee und Kuchen aus der Bäckerei und alle waren zufrieden. Kurz vor Meran gab es noch einen kurzen Stopp auf einer Aussichtsplattform mit einem schönen Ausblick auf Meran. Wäre das Wetter nur besser gewesen. Bevor es zum Hotel City ging haben wir für ein Foto noch den Abstecher zur Promenade gemacht . Zum Essen mussten wir wieder in die Innenstadt von Meran. Dies nutzten wir dann für einen kleinen Spaziergang mit tollen Fotos . Gegessen wurde deftig im Forsterbräu mit einer guten Flasche Wein.

Blick in die Uina Schlucht

Bus nach Nauders

Reschenpass

Überlauf Reschensee

Umleitung

Puni Destillerie

Puni Tasting

Destille Puni

Grüner Baum

Pause Grüner Baum

Innbrücke Glurns

Saftbar

Rast bei Goldrain

Aussichtsplattform Algrund

Gruppenbild über Algrund

Meran Passer Plattform

Brücke Meran

Elisabeth Meran

Forsterbräu

Haxe Forsterbräu
15.07.2021
Etappe: Meran – Bozen – Margreid
Strecke: 72 km
Höhenmeter: 885 hm


Höhenprofil: Meran – Bozen – Margreid
Das Frühstück im Hotel ließ keine Wünsche offen. Wir hätten sogar direkt mit Sekt oder Prosecco anfangen können. Der heutige Tag war zumindest regenfrei während der Tour. Morgens ging es dann erst mal auf eine kleine Besichtigungstour durch Meran. Natürlich ging es auch auf den Sissi-Weg. Ein kleiner Abstecher zu unserem Hotel, welches wir auf unserem ersten Alpencross bezogen, vorbei am Schloss Pienzenau und einen kurzen Blick auf die Gärten vom Schloss Trauttmansdorff. Da wir nach Bozen fahren wollten, ging es nun auf dem eintönigen Etsch-Radweg bis Siebeneich. Hier gab es dann eine kleine Einkehr auf dem Weingut. In der Innenstadt von Bozen angekommen, wurden wir von einer langen Warteschlange der Besucher des Ötzi-Museums empfangen. Da es uns hier allgemein zu voll war für ein Mittagessen ging es kurz weiter zum Waltherplatz und dem Dom Maria Himmelfahrt. Ab dem Bahnhof in Bozen fuhren wir auf den bestens ausgebauten Radwegen Richtung Montiggl. Hinter der gelben Brücke gab es aber erst die verdiente Mittagsrast.
Weiter ging es durch den beleuchteten Tunnel. Danach kam leider ein Stück S2 Trail der sehr verblockt war und wir hier unsere Räder teilweise schieben mussten. Oberhalb von Schreckbichl gab es einen Trinkbrunnen, wo wir unsere Wasservoräte auffüllen konnten. Auf der weiteren Auffahrt zu den Montiggler Seen wurden wir von einer Armee von Steckmücken angegriffen. Jeder von uns hatte danach mindestens 20 Einstiche, die aber erst in den nächsten Tagen so richtig zu Jucken anfingen. Selbst durch Hose und Shirt wurde gestochen. An den Seen war wieder alles vorbei und wir konnten uns an der Aussicht erfreuen. Danach ging es auf einem flowigen Trail recht zügig Richtung Kalterer See.
Über Tramin ging es zu unserer Unterkunft dem Hotel Magre in Margreid. Hier konnten wir nachmittags noch für kurze Zeit den Außenpool nutzen , bis der Regen uns vom weiteren Baden abhielt. Das Abendessen war ausgiebig und gut.
Weiter ging es durch den beleuchteten Tunnel. Danach kam leider ein Stück S2 Trail der sehr verblockt war und wir hier unsere Räder teilweise schieben mussten. Oberhalb von Schreckbichl gab es einen Trinkbrunnen, wo wir unsere Wasservoräte auffüllen konnten. Auf der weiteren Auffahrt zu den Montiggler Seen wurden wir von einer Armee von Steckmücken angegriffen. Jeder von uns hatte danach mindestens 20 Einstiche, die aber erst in den nächsten Tagen so richtig zu Jucken anfingen. Selbst durch Hose und Shirt wurde gestochen. An den Seen war wieder alles vorbei und wir konnten uns an der Aussicht erfreuen. Danach ging es auf einem flowigen Trail recht zügig Richtung Kalterer See.
Über Tramin ging es zu unserer Unterkunft dem Hotel Magre in Margreid. Hier konnten wir nachmittags noch für kurze Zeit den Außenpool nutzen , bis der Regen uns vom weiteren Baden abhielt. Das Abendessen war ausgiebig und gut.
16.07.2021
Etappe: Magreid – Molveno See – Nembia
Strecke: 48 km
Höhenmeter: 1220 hm


Höhenprofil: Magreid – Molveno See – Nembia
Nach dem Frühstück wollten wir recht früh los, denn es sollte heute wieder wärmer werden. Doch wie das so ist, ging bei einigen Kollegen die Uhr ein wenig anders. Die ersten 18 km ließen sich leicht fahren. Zuerst 5 km bergab entlang der Straße. Danach durch die Weingärten vorbei an Rovere della Luna, Mezzocorona und Mezzolombardo. Dann kamen wir an eine Stelle, wo ein Radweg zwar ausgeschildert war, wir jedoch durch einen Tunnel an der Hauptstraße weiter mußten. Nach 2 km konnten wir diesen zum Glück verlassen, da der Autoverkehr hier recht hoch war. Schotterwege mit teilweise recht steilen Rampen führten uns durch die Obst- und Weinplantagen nach Spormaggiore. Kurz zuvor ging es durch Maurina mit einer sehr schönen Ortsdurchfahrt. Nach 15 km und 800 hm hatten wir dann den höchsten Punkt erreicht. Jetzt ging es wieder hinab vorbei am Lago di Andalo über einen schönen Trail zum Molveno See. Bis zu unserem heutigen Ziel dem Laghetto di Nembia waren es nur noch 6 km. Im Hotel Lago Nembia, direkt am See, bezogen wir Quartier. Ein recht kleines Hotel ohne viel Luxus aber gutem Essen im Nebenhaus. Die „Mama“ passte auf, dass alle satt wurden. Die Nachfrage nach Nachschlag kam von Ihr. Nach dem Essen gab es noch einen kleinen Rundgang um den See.
17.07.2021
Etappe: Nembia – San Giovanni – Riva del Garda
Strecke: 52 km
Höhenmeter: 1440 hm


Höhenprofil: Nembia – San Giovanni – Riva del Garda
Heute ist schon unsere letzte Etappe. Es geht zum Gardasee. Zum Frühstück wurden wir schon um 07:00 Uhr gebeten. Wegen der Corona Auflagen wurde im Schichtbetrieb gefrühstückt. Kein Buffet, die Teller stehen schon vorkonfektioniert auf dem Tisch. Aber es ist ausreichend und für jeden etwas dabei.
Deshalb sind wir auch schon wieder früh auf dem Rad. Auf schönen Nebenwegen teils mit Kopfsteinpflaster geht es vorbei an San Lorenzo nach Ponte Arche. Hier haben wir vor 3 Jahren auch schon mal Station gemacht auf der Tour von Pfunds zum Gardasee. In Campo Lomaso machen wir einen Abstecher zum damaligen Hotel. Heute war es geschlossen und es sah auch nicht nach einer kurzen Schließung aus. Von hier aus ging es nach Vigo Lomaso. Nun folgte wieder ein nicht endender Aufstieg. Bis Lundo war alles noch gut fahrbar aber die dann anstehenden gewaltigen Betonrampen konnten teilweise nur schiebend überwunden werden. Aber die Aussicht auf die Brenta war entsprechend schön. Nach 700 Hm waren wir dann in San Giovanni al Monte. Vom Restaurant wehte uns eine kleine Knoblauch Briese entgegen. Da stand schon fest, dass es gleich eine Spagetti Aglio gibt. Hier gibt es dann auch mal wieder die günstigen Fahrradständer. Von hier aus hatte man auch einen herrlichen Blick auf einen Teil des Gardasees.
Von hier oben ging es auf S0 und S1 Trail bis zum Tenno See . Auf halben Weg nach unten gab es noch mal einen Aussichtspunkt mit Blick auf den Gardasee . Bei Canale, kurz vor dem See war es eher ein ausgewaschener S1 Trail. Am Tenno See gab es eine kleine Erfrischung in Form von einem Eis.
Da einige Kollegen vor 3 Jahren die Bastion ausgelassen haben, sind wir diesmal auch wieder hoch nach Campi um dann auf einer geilen Trailabfahrt zur Bastion oberhalb von Riva zu fahren. Hinunter ging es auf engen Serpentinen zum Wahrzeichen von Riva.
Am Strand angekommen musste natürlich der Gang in den See sein. Kalt war es. Danach ein kühles Blondes (Me Prost Gardasee) und ab ins Hotel Royal. Wie schon vor 3 Jahren mussten wir die Räder auf dem Zimmerbalkon deponieren. Eigentlich eine Zumutung, denn die Räder passten nur einzeln hochkant in den Fahrstuhl.
Abends ging es dann in unser obligatorische Restaurante la Colombera. Und wie im beim letzten Mal waren wir sowohl die ersten Gäste die das Lokal betraten, als auch die letzten Gäste die das Lokal verließen. Das Essen war hervorragend und wir hatten reichlich Getränke zum Verzehr. Auch die Nacht ist schön am Gardasee.
Deshalb sind wir auch schon wieder früh auf dem Rad. Auf schönen Nebenwegen teils mit Kopfsteinpflaster geht es vorbei an San Lorenzo nach Ponte Arche. Hier haben wir vor 3 Jahren auch schon mal Station gemacht auf der Tour von Pfunds zum Gardasee. In Campo Lomaso machen wir einen Abstecher zum damaligen Hotel. Heute war es geschlossen und es sah auch nicht nach einer kurzen Schließung aus. Von hier aus ging es nach Vigo Lomaso. Nun folgte wieder ein nicht endender Aufstieg. Bis Lundo war alles noch gut fahrbar aber die dann anstehenden gewaltigen Betonrampen konnten teilweise nur schiebend überwunden werden. Aber die Aussicht auf die Brenta war entsprechend schön. Nach 700 Hm waren wir dann in San Giovanni al Monte. Vom Restaurant wehte uns eine kleine Knoblauch Briese entgegen. Da stand schon fest, dass es gleich eine Spagetti Aglio gibt. Hier gibt es dann auch mal wieder die günstigen Fahrradständer. Von hier aus hatte man auch einen herrlichen Blick auf einen Teil des Gardasees.
Von hier oben ging es auf S0 und S1 Trail bis zum Tenno See . Auf halben Weg nach unten gab es noch mal einen Aussichtspunkt mit Blick auf den Gardasee . Bei Canale, kurz vor dem See war es eher ein ausgewaschener S1 Trail. Am Tenno See gab es eine kleine Erfrischung in Form von einem Eis.
Da einige Kollegen vor 3 Jahren die Bastion ausgelassen haben, sind wir diesmal auch wieder hoch nach Campi um dann auf einer geilen Trailabfahrt zur Bastion oberhalb von Riva zu fahren. Hinunter ging es auf engen Serpentinen zum Wahrzeichen von Riva.
Am Strand angekommen musste natürlich der Gang in den See sein. Kalt war es. Danach ein kühles Blondes (Me Prost Gardasee) und ab ins Hotel Royal. Wie schon vor 3 Jahren mussten wir die Räder auf dem Zimmerbalkon deponieren. Eigentlich eine Zumutung, denn die Räder passten nur einzeln hochkant in den Fahrstuhl.
Abends ging es dann in unser obligatorische Restaurante la Colombera. Und wie im beim letzten Mal waren wir sowohl die ersten Gäste die das Lokal betraten, als auch die letzten Gäste die das Lokal verließen. Das Essen war hervorragend und wir hatten reichlich Getränke zum Verzehr. Auch die Nacht ist schön am Gardasee.

Start zur letzten Etappe

Abfahrt von Nembia

Karrenweg vor Ponte Arche

Betonpiste

Aussicht

Aussicht

Fahrradständer St. Giovanni

St.Giovanni

Mittag St Giovanni

Blick auf den Gardasee

Gardasee halbe Abfahrt

Gardasee

Lago Tenno

Lago Tenno

Eispause Tenno See

Trail zur Bastion

Bastion

Riva del Garda

Gardasee Riva

Turm Riva

Geschafft Prost Gardasee

Baden Gardasee

Gruppenbild Restaurant Riva

Restaurant Riva

Gardasee bei Nacht
18.07.2021
Etappe: Rückreise nach Lünern
Höhenprofil: Rückreise nach Lünern
Um 08:30 Uhr holte uns der Bus in der Nähe des Hotels ab. Geplant war eine kleine Pause in Ehrwald um dort eine andere Gruppe aussteigen zu lassen. Doch da es sich am Fernpass staute, musste in Ehrwald eine längere Pause für den Fahrer eingelegt werden. So waren wir erst nach 15:00 Uhr wieder im Schwangau und konnten die Räder und Gepäck umladen. Gegen 22:30 Uhr war dann Ankunft in Lünern.
Alles in allem wieder eine erfolgreiche interessante Tour. Nur es hätte weniger Regen sein können. Die Uina-Schlucht werden wir nachholen.
Euer Radtreff
Alles in allem wieder eine erfolgreiche interessante Tour. Nur es hätte weniger Regen sein können. Die Uina-Schlucht werden wir nachholen.
Euer Radtreff






























































































