Alpencross 2025 Kufstein – Bozen
In 2025 gab es wieder einen Alpencross in gewohnter Form. Ein Startpunkt, ein Endpunkt . Start war in Kufstein. Es ging über die Brandenberger Alpen ins Zillertal, über das Pfitscherjoch ins Pustertal bis zum Hochkönig. Von hier aus durch den Fanes Nationalpark nach Corvara. Hier sollte es eigentlich die Sellarunde gefahren werden. Über Wolkerstein auf die Seiser Alm. Tour Ende war in Bozen. Von hier aus ging es dann zurück per Zug zu unserem Ausgangsort Kufstein. Wie immer war alles selbstorganisiert mit dem Gepäck am Rad und auf dem Rücken. Große Teile der Strecke waren uns ja schon bekannt. Da wir in diesem Jahr erstmal mit E-Unterstützung unterwegs in den Alpen sind, haben wir schon im Vorfeld Hütten mit Lademöglichkeiten ausfindig gemacht. Diese sind aber fast überall auf den Hütten. Teilweise muss man nur nachfragen. Wie immer stellen wir in unserem Bericht die Streckendaten zur Verfügung und geben ein paar Hinweise auf Unterkünfte und Lokalitäten. Der Film zur Tour: https://youtu.be/0mRR2jIVqTk?si=q8CC_8E3j5AvrsTS
Eckdaten der gesamten Strecke:
Fahrtzeit
8 Tage / 6 Etappen
Fahrtstrecke
360 km
Höhenmeter
7750 hm


Tages- / Etappenberichte
20.07.2025
Etappe: Warmup Kufstein – Kufstein
Strecke: 29 km
Höhenmeter: 350 hm


Höhenprofil: Warmup Kufstein – Kufstein
Anreisetag nach Kufstein. Morgens um 04:45 Uhr geht es los aus Lünern. Die Autobahnen sind noch frei und wir kommen bis zu unserer Frühstückslokation „Der Beck“ (Hammersbacherstr. 9 in Erlangen) gut durch. Diese erreichen wir gegen 10:00 Uhr und gönnen uns ein ausgiebiges Frühstück. Da wir elektrisch gefahren sind, gab es noch einen Zwischenstopp in Kirchheim um nachzuladen. Hinter Nürnberg gibt es dann den obligatorischen Stau, den wir aber diesmal über Landstraßen umfahren. Weiter geht es über München nach Kufstein. Das Auto wird in der Tiefgarage abgestellt. Danach Zimmer beziehen und fertig machen für den Warmup.
Los geht es direkt aus der Tiefgarage. Nach 3 km an der Teufelskante können wir ein paar Wandkletterer erhaschen. Wir haben bei schönem Wetter auch noch Spaß. Landschaftlich ist es hier ganz nett. Der Jennbach wird hier ein bischen angestaut. Die ersten 13 km bis hierhin verlaufen flach. In Niederndorf überqueren wir den Inn und es geht wieder zurück Richtung Süden. Am Hödenauer See verweilen wir ein wenig an der Wasserskibahn bei einem kleinem Erfrischungsgetränk. Nun geht es doch noch ein wenig bergauf auf den Buchberg. Vorbei geht es am Hechtsee einem schönen Badesee, der tatsächlich auch jede Menge Hechte beherbergt. Danach geht es zurück nach Kufstein. In einer Pizzeria direkt am Inn gönnen wir uns dann unser Abendessen und natürlich auch eine Erfrischung. Durch das Stadttor geht es noch mal in die Innenstadt auf ein kleines Eis auf die Hand. Dann zurück in unser Hotel Gasthof Löwe.
Los geht es direkt aus der Tiefgarage. Nach 3 km an der Teufelskante können wir ein paar Wandkletterer erhaschen. Wir haben bei schönem Wetter auch noch Spaß. Landschaftlich ist es hier ganz nett. Der Jennbach wird hier ein bischen angestaut. Die ersten 13 km bis hierhin verlaufen flach. In Niederndorf überqueren wir den Inn und es geht wieder zurück Richtung Süden. Am Hödenauer See verweilen wir ein wenig an der Wasserskibahn bei einem kleinem Erfrischungsgetränk. Nun geht es doch noch ein wenig bergauf auf den Buchberg. Vorbei geht es am Hechtsee einem schönen Badesee, der tatsächlich auch jede Menge Hechte beherbergt. Danach geht es zurück nach Kufstein. In einer Pizzeria direkt am Inn gönnen wir uns dann unser Abendessen und natürlich auch eine Erfrischung. Durch das Stadttor geht es noch mal in die Innenstadt auf ein kleines Eis auf die Hand. Dann zurück in unser Hotel Gasthof Löwe.
21.07.2025
Etappe: Etappe 1 : Kufstein – Kaltenbach
Strecke: 70 km
Höhenmeter: 1130 hm


Höhenprofil: Etappe 1 : Kufstein – Kaltenbach
Heute beginnt unser eigentlicher Alpencross. Nach dem Frühstück rüsten wir unsere Räder mit dem ganzen Gepäck auf. Zuerst wieder über den Inn und dann auf Nebenwegen in Richtung Thierberg. Am Längsee müssen wir auf die Haupstraße. Über die Marblinger Höhe geht’s nach Lechen. Hier verlassen wir die Hauptstraße und fahren am Thiersee vorbei. Hier beginnt die nächste Steigung. Kurz Zeit später haben wir noch mal einen Ausblick auf den Thiersee. In Gschwend läßt es sich scheinbar gut leben. Entlang des Schneebergs geht es weiter bergan bis zum Wäschkogel. Kurze Zeit später ist es auch Zeit für die Regenkleidung. Der erste Regenschauer hat uns erwischt.. An der Kaiserklamm machen wir zwar einen kurzen Fotostopp, doch schön ist das bei dem Regen auch nicht. Das Kaiserhaus, das sich direkt nach der Kaiserklamm befindet übersehen wir, da wir nur auf die Straße gucken. Die nächsten 8 km gehen mit leichtem Gefälle schnell vorbei. Nach Überquerung der Brandenberger Ache geht es noch mal auf knapp 2 km etwa 200 hm nach oben. Danach lassen wir uns quasi nach Rattenberg rollen. Hier gibt es dann auch die ersehnte Mittagspause im Irish Pub Dun Aengus. Sehr zu empfehlen. Da der nächste Regenschauer sich schon wieder anbahnte, ging es gegen 13:30Uhr weiter Richtung Kaltenbach. Ca. 5 km entlang des Inns und dann hinein in das Zillertal. Um 14:45 waren wir dann völlig durchnässt am Hotel Explorer in Kaltenbach. Hier wartete dann auch schon die Sauna auf uns, die uns dann auch wieder auf eine angemessene Temperatur brachte. Abends noch ein Rundgang durch Kaltenbach und dann unsere Belohnung in „Feuer und Flamme“ Der Abendhimmel verspricht schönes Wetter für morgen.
22.07.2025
Etappe: Etappe 2: Kaltenbach – Kematen
Strecke: 68 km
Höhenmeter: 1700 hm


Höhenprofil: Etappe 2: Kaltenbach – Kematen
Morgens erst mal aus dem Fenster gucken, ob das Wetter auch ansprechend ist. Da es noch sehr früh ist, wird es wohl gut werden. Dann zum Frühstück. Hier muss man alles selber machen. Also ran an die Pfanne und lecker Rührei fabrizieren. Auf dem Zimmer zurück, erfreunt einen auch der Blick aus dem Fenster. Herrlicher Sonnenschein. Also Fahrradklamotten an, Räder aufrüsten und schon geht’s los. Schnell noch ein Foto machen lassen.
Da wir die Leistung unserer Akkus unter Alpenbedingungen nicht kannten, fuhren wir die ersten 20 km bis Mayrhofen ohne Motorunterstützung. Immerhin waren heute 1700 hm zu fahren und fast 70 km. Bis zum Schlegeisspeicher sind es noch 22 km. Unterwegs konnten wir dann auch andere Sportgruppen entdecken. In Ginzling gab es einen schönen Streckenposten. Am Breitlahner kann man immer wieder das Panorama des Zemmgrundes bewundern und schwupp sind wir schon kurz vor dem Schlegeisspeicher. Auf der Dominikushütte halten wir dann Mittagsrast. Hier hatte uns der Wirt auch eine Steckdose zum Laden der Akkus vorbereitet.
Weiter geht es. Wir erhaschen uns noch einen Blick auf den Gletscher und seinen umliegenden Gipfeln. Dann geht es entlang des Zamserbach bis zur Grenze nach Italien. Das meisste ist fahrbar. An den Treppen sind sogar Fahrradrinnen gebaut, sodas das schieben der Räder auch kein Problem darstellt. Nun sind es nur noch ein paar Meter bis zum Pfitscherjochhaus.Hier legen wir auch noch mal eine kleine Pause ein. Hier hatten wir uns auch vorgenommen ein schönes Foto unserer neuen Radtrikots zu machen Einen kleinen Blick auf unsere nachfolgende Abfahrt kann man auch machen. Ganz am Ende des Tals liegt Kematen, wo unsere nächste Unterkunft wartet.
Abends zieht es wieder zu und es kommen auch ein paar Regentropfen runter. Hoffentlicht ist das am nächsten morgen wieder alles verzogen.
Da wir die Leistung unserer Akkus unter Alpenbedingungen nicht kannten, fuhren wir die ersten 20 km bis Mayrhofen ohne Motorunterstützung. Immerhin waren heute 1700 hm zu fahren und fast 70 km. Bis zum Schlegeisspeicher sind es noch 22 km. Unterwegs konnten wir dann auch andere Sportgruppen entdecken. In Ginzling gab es einen schönen Streckenposten. Am Breitlahner kann man immer wieder das Panorama des Zemmgrundes bewundern und schwupp sind wir schon kurz vor dem Schlegeisspeicher. Auf der Dominikushütte halten wir dann Mittagsrast. Hier hatte uns der Wirt auch eine Steckdose zum Laden der Akkus vorbereitet.
Weiter geht es. Wir erhaschen uns noch einen Blick auf den Gletscher und seinen umliegenden Gipfeln. Dann geht es entlang des Zamserbach bis zur Grenze nach Italien. Das meisste ist fahrbar. An den Treppen sind sogar Fahrradrinnen gebaut, sodas das schieben der Räder auch kein Problem darstellt. Nun sind es nur noch ein paar Meter bis zum Pfitscherjochhaus.Hier legen wir auch noch mal eine kleine Pause ein. Hier hatten wir uns auch vorgenommen ein schönes Foto unserer neuen Radtrikots zu machen Einen kleinen Blick auf unsere nachfolgende Abfahrt kann man auch machen. Ganz am Ende des Tals liegt Kematen, wo unsere nächste Unterkunft wartet.
Abends zieht es wieder zu und es kommen auch ein paar Regentropfen runter. Hoffentlicht ist das am nächsten morgen wieder alles verzogen.

Frühstück im Explorer Hotel

Es scheint ein schöner Tag zu werden

Fertig zur Etappe 2

Zillerradweg

Zillerradweg

So ein Eis hätte er gern

Kurze Pause in Mayrhofen

Ab jetzt geht es nur noch bergauf

Andere Sportgruppen

Adler in Ginzling

Blick in den Zemmgrund

Klettersteig am Speicher

Der Schlegeisspeicher und die Schlegeisscharte

Erfrischung auf der Dominikushütte

Gletscher mit Möselenock, Muttenock und Breitnock

Rückblick ins Firntal

Blick zum Pfitscherjoch

Grenze zu Italien

Das Pfitscherjochhaus naht

Pause am Pfitscherjochhaus

Harte Arbeit, Ehrlicher Lohn

Am Ende des Tals liegt unser nächstes Hotel

Unser Hotel in Kematen

Es zieht sich wieder zu
23.07.2025
Etappe: Etappe 3 : Kematen – Onach
Strecke: 72 km
Höhenmeter: 1070 hm


Höhenprofil: Etappe 3 : Kematen – Onach
Morgens um 07:00 ist die Welt in Ordnung . Die Regenwolken sind weggezogen und es scheint wieder ein schöner Tag zu werden. Der heutige Tag wird dafür aber nicht so spetakulär wie der Letzte. Die Strecke über Sterzing bis Franzenfeste ist uns ja auch bekannt. Highlight ist die Burg Reifenstein . In Franzenfeste nehmen wir diesmal den Weg hinter der Festung. So kommt man auch an dem See heran. Der Weg ist nicht ganz so langweilig. Hat sich auf jeden Fall gelohnt. Danach sind wir wieder auf bekannten Strecken bis Mühlbach. Hier machen wir auch unsere Mittagspause im bekannten Hotel „Weisse Lilie“ .
Die nächsten 15 km verlaufen am Pustertal Radweg entlang. Immer entlang der Rienz. In Ehrenburg machen wir noch einen kleinen Abstecher zur Burg. Da diese in Privatbesitz ist, kann man nur von Außen gucken. Am frühen Nachmittag erreichen wie dann unser nächtes Ziel in Onach. Unsere Schlafstätte. Vor dem Abendessen gibt es noch einen Aperitiv und diverse kleine Häppchen. Leider fängt es aber auch an zu regnen.
Den Gasthof kann man nur empfehlen. Sehr nett und versuchen jeden Wunsch zu erfüllen.
Die nächsten 15 km verlaufen am Pustertal Radweg entlang. Immer entlang der Rienz. In Ehrenburg machen wir noch einen kleinen Abstecher zur Burg. Da diese in Privatbesitz ist, kann man nur von Außen gucken. Am frühen Nachmittag erreichen wie dann unser nächtes Ziel in Onach. Unsere Schlafstätte. Vor dem Abendessen gibt es noch einen Aperitiv und diverse kleine Häppchen. Leider fängt es aber auch an zu regnen.
Den Gasthof kann man nur empfehlen. Sehr nett und versuchen jeden Wunsch zu erfüllen.
24.07.2025
Etappe: Etappe 4 : Onach – Corvara
Strecke: 56 km
Höhenmeter: 1570 hm


Höhenprofil: Etappe 4 : Onach – Corvara
Der Wecker klingelt. Erst mal einen Blick aus dem Fenster werfen und der Schock sitzt erst mal tief. Das Haus gegenüber sieht man zwar noch, aber sonst nichts. Wolken und Regen. Also erst mal zum Frühstück. Nach dem gestrigen Abendessen hoffen wir ein ähnliche Qualität beim Frühstück. Auch hier werden wir nicht enttäuscht. Es ist vom allem etwas da, selbst selbstgebackener Kuchen steht parat. Neben „Kaffee oder Tee“ kommt auch die Frage, wie das Ei sein soll gekocht, Rühr- oder Spiegelei. Da kann man nicht meckern. Wir fragen dann auch noch nach Plastiktüten, mit denen wir unser Gepäck und auch unsere Schuhe einpacken können. Selbst der Wunsch wird uns erfüllt. So ausgestattet machen wir uns auf den Weg.
Ein wenig klart es sich dann doch auf. Unterweg gibt es dann sogar eine Selfbar. Leider keine Zeit um hier eine Pause einzulegen. Außerdem regnet es immer noch. Nach einer knappen Stunde stehen wir vor der Entscheidung wie wir weiterfahren. Entweder direkt auf der Strasse nach Corvara oder aber in Richtung St. Vigil in den Fanes Nationalpark,. Da der Regen nachgelassen hat, gehen wir das Risiko ein und fahren in den Nationalpark, so wie wir es eigentlich auch geplant hatten. Kurz vor St. Vigil kommt dann sogar die Sonne raus. Also Regenklamotten aus und in kurzer Hose weiter.Alles richtig gemacht. Kurz hinter St. Vigil geht es dann auch vor der Strasse weg und auf Nebenwegen in den Fanes Nationalpark. Wunderschön, auch wenn die Wege noch nass und schmierig vom Regen sind. Hier ein paar Eindrücke, die das eingentliche Panorama nicht beschreiben können.
Nach knapp 25 km erreichen wir die Pederü Hütte. Halb 12, Zeit für einen Cappochino und einer kleinen Ladung für den Akku. Unser nächstes Ziel, die Lavarella Hütte liegt ca 500 hm oberhalb der Pederü Hütte. Auf dem Foto leider noch nicht zu sehen, da sie hinter dem Berg liegt. Aber den zu fahrenden Weg habe ich mal in etwa eingezeichnet. Aus der Perspeltive über dem Krater entstand das Bild mit dem Blick auf die Pederü Hütte. Kurz dahinter ist ein schöner Badesee der „Lago Piciodel“. Nach weiteren 4 km, schier endlose Schotterwege, erreichen wir die Lavarella Hütte. Auf diese hatte wir uns schon gefreut, da es hier selbstgebrautes Bier von der Hütte gibt. Mittagessen und Strom für die Räder. Danach geht es vorbei am Refugio Fanes. Zwischendurch noch mal den Blick auf die Lavarella Hütte von oben. Nach weiteren 200 hm erreichen wir den Limosee, den höchsten Punkt unserer heutigen Etappe. Die weiteren 6 km verlaufen auf der Hochebene bis zum Col de Locia. Hier haben wir dann auch den Blick auf Sciare. Bis dort haben wir aber noch eine kleine Schiebe-/Tragepassage vor uns. Ca 1,5 km und 300hm hinab liegen so vor uns. Außendem hat der Regen wieder eingesetzt.
Im Tal angekommen geht es leicht bergab. Aber wir haben einen Raddefekt. Die Kette war abgesprungen. Eigentlich kein Problem, Aber es stellte sich heraus, das sich das Antriebsritzel gelößt hat. Zum Glück hatte aber ein Kollege das passende Werkzeug dabei, da ihm dies auch schon mal passiert ist. Also schnell eine regenfreie Zone gesucht und repariert. Die letzten 10 km über La Villa nach Corvara sind relativ schnell gefahren, auch wenn es die ganze Zeit im Regen war. Nach den gewohnten Aufgaben ging es dann zum Abendessen in die Stadt. Als wenn nichts gewesen wäre, blauer Himmel. Unser Gasthof „Granval“ liegt in der Sonne.
Ein wenig klart es sich dann doch auf. Unterweg gibt es dann sogar eine Selfbar. Leider keine Zeit um hier eine Pause einzulegen. Außerdem regnet es immer noch. Nach einer knappen Stunde stehen wir vor der Entscheidung wie wir weiterfahren. Entweder direkt auf der Strasse nach Corvara oder aber in Richtung St. Vigil in den Fanes Nationalpark,. Da der Regen nachgelassen hat, gehen wir das Risiko ein und fahren in den Nationalpark, so wie wir es eigentlich auch geplant hatten. Kurz vor St. Vigil kommt dann sogar die Sonne raus. Also Regenklamotten aus und in kurzer Hose weiter.Alles richtig gemacht. Kurz hinter St. Vigil geht es dann auch vor der Strasse weg und auf Nebenwegen in den Fanes Nationalpark. Wunderschön, auch wenn die Wege noch nass und schmierig vom Regen sind. Hier ein paar Eindrücke, die das eingentliche Panorama nicht beschreiben können.
Nach knapp 25 km erreichen wir die Pederü Hütte. Halb 12, Zeit für einen Cappochino und einer kleinen Ladung für den Akku. Unser nächstes Ziel, die Lavarella Hütte liegt ca 500 hm oberhalb der Pederü Hütte. Auf dem Foto leider noch nicht zu sehen, da sie hinter dem Berg liegt. Aber den zu fahrenden Weg habe ich mal in etwa eingezeichnet. Aus der Perspeltive über dem Krater entstand das Bild mit dem Blick auf die Pederü Hütte. Kurz dahinter ist ein schöner Badesee der „Lago Piciodel“. Nach weiteren 4 km, schier endlose Schotterwege, erreichen wir die Lavarella Hütte. Auf diese hatte wir uns schon gefreut, da es hier selbstgebrautes Bier von der Hütte gibt. Mittagessen und Strom für die Räder. Danach geht es vorbei am Refugio Fanes. Zwischendurch noch mal den Blick auf die Lavarella Hütte von oben. Nach weiteren 200 hm erreichen wir den Limosee, den höchsten Punkt unserer heutigen Etappe. Die weiteren 6 km verlaufen auf der Hochebene bis zum Col de Locia. Hier haben wir dann auch den Blick auf Sciare. Bis dort haben wir aber noch eine kleine Schiebe-/Tragepassage vor uns. Ca 1,5 km und 300hm hinab liegen so vor uns. Außendem hat der Regen wieder eingesetzt.
Im Tal angekommen geht es leicht bergab. Aber wir haben einen Raddefekt. Die Kette war abgesprungen. Eigentlich kein Problem, Aber es stellte sich heraus, das sich das Antriebsritzel gelößt hat. Zum Glück hatte aber ein Kollege das passende Werkzeug dabei, da ihm dies auch schon mal passiert ist. Also schnell eine regenfreie Zone gesucht und repariert. Die letzten 10 km über La Villa nach Corvara sind relativ schnell gefahren, auch wenn es die ganze Zeit im Regen war. Nach den gewohnten Aufgaben ging es dann zum Abendessen in die Stadt. Als wenn nichts gewesen wäre, blauer Himmel. Unser Gasthof „Granval“ liegt in der Sonne.

Schiit Wetter

Frühstück on Gasthof Onach

Unser Regendress

Vielleicht haben wir ja Glück

Schöne Sitzgelegenheit mit Selbstbedienung

Entscheidung fällen

Doch die Regenklamotten aus

Fanes Nationalpark

Wofür ist das Geländer

Wo gehts weiter

Fanes Nationalpark

Hör mal wer da hämmert

Fanes Nationalpark

Fanes Nationalpark

Irgendwo dort geht es her

Pederü Hütte

Ein Cappuchino geht immer

Man erkennt sie so gerade noch

La Piciodel

Endlose Schotterwege

Unser nächstes Ziel

Lavarella Hütte

Auch die Akkus werden gefüttert

Mittag auf der Lavarella Hütte

Am Refugio Fanes

Auch die Laverella Hütte erkennt man so gerade noch

Immer weiter nach oben

Limo See

Endlose Weiten

Höchster Punkt

Es fängt wieder an zu regnen

Schiebestrecke bei Regen

Schiebestrecke

Schiebestrecke

Defekt am Rad

Unser Hotel in Corvara

Herrlichster Sonnenschein am Abend
25.07.2025
Etappe: Etappe 5 : Sella Round im Uhrzeigersinn
Strecke: 17,3 km
Höhenmeter: 160 hm


Höhenprofil: Etappe 5 : Sella Round im Uhrzeigersinn
Eigentlich hatten wir ja nach dem gestrigen schönen Abend Hoffnung auf Sonnenschein.. Aber leider hat sich wieder alles zugezogen. Wir versuchen aber doch unser Glück. Heute sollte ja die Sellaround absolviert werden. Also los zur ersten Auffahrtshilfe. 65€ kostet das Tagesticket für die Nutzung der Bergbahnen. Von Corvara geht es mit der Umlaufbahn zum Col Alt. Auf dem Col Alt fängt es schon wieder an zu Nieseln. Eine kleine Abfahrt bis zum nächsten Sessellift Braia Fraida. Hier checken wir erst einmal, ob die Räder auch in die Halterungen der Sessellifte passen. Danach ab in den Sessellift. Oben angekommen kann man die Aussicht zwar einigermaßen bewundern, aber die großen Berge sind in den Wolken verschwunden. Aber man sieht auch, wie es hier ordentlich geregnet hat. Auf den Schotterwegen auf der Hochebene macht es ja noch einigermaßen Spaß. Später dann in den Downhillpassagen wird es matschig und schlammig. Auf den Holzwegen ist zwar Hasendraht, doch man muss gewaltig aufpassen, das man diesen auch immer trifft. Ansonsten kann man auch schnell den Abflug machen. Für die erste Abfahrt haben wir dementsprechend auch schon fast 90 Minuten gebraucht und der Spaßfaktor hielt sich in Grenzen. Die Räder sind eine reine Schlammmasse. So treffen wir die Entscheidung die Selle Round abzubrechen, die Räder reinigen und uns den Ort Corvara anzusehen. Ein Kollege, der sehr viel Downhill fährt, fährt die volle Runde. Kommt aber auch erst nach fast 9 Stunden zurück. Abends haben wir wieder blauen Himmel. Das Wetter spielt schon verrückt. Vielleicht wird es ja morgen auf unserer letzten Etappe ein wenig besser. Als Streckenbild und Höhenprofil sind die eigentlichen Strecken abgebildet, die der Kollege gefahren ist.
26.07.2025
Etappe: Etappe 6: Corvara – Bozen
Strecke: 75 km
Höhenmeter: 1450 hm


Höhenprofil: Etappe 6: Corvara – Bozen
Morgens um sieben waagen wir einen Blick aus dem Fenster. Da Grödner Joch ist wieder in den Wolken verborgen und es regnet. Nach dem Frühstück also wieder alles gut einpacken und wir wieder in Regenklamotten. Nach einer halben Stunde läßt der Regen nach und wir haben das erste mal einen Blick auf einen Teil vom Sellamassiv. Dafür liegt Corvara unter den Wolken. Wahrscheinlich mit Regen. Am Grödner Joch angekommen befinden wir uns aber auch im Nebel. Wir entscheinden uns die Passtraße nach Wolkenstein zu fahren. Nach dem gestrigen Tag erscheint uns der Downhill Trail als nicht empfehlenswert. Dafür haben wir aber einen schönen Blick auf des Sella Joch. Nach 2 Stunden sind wir in Wolkenstein. Die Abfahrt war kalt, sodass erst mal eine Pause mit Cappuchino angesagt ist. Unser eigentlich Plan für heute sah aus über St. Ulrich ins Etschtal zu fahren und dann an der Etsch entlang bis Bozen. Aber die erste blauen Flecken am Himmel wurden sichtbar. Kurzentschlossen nehmen wir dann doch den Weg zur Seiser Alm. Die Regenklamotten gehen auch kurze Zeit später in den Rucksack. Auf der Seiser Alm kann man die gesamte Umgebung nur bestauen. Eine riesige Fläche. Zum Mittag geht es in die Rauchalm. Hier können wir auch unsere Räder aufladen, obwohl wir es wahrscheinlich gar nicht bräuchten. Aber lieber haben aus brauchen. Wir gönnen uns natürlich auch eine kleine Mahlzeit. Auf dem Weg ins Tal können wir uns schon mal einen Blick auf unser Ziel gönnen. Leider hat uns Komoot auf einen Weg geführt, der für uns nicht nutzbar ist. Also suchen wir uns eine Alternativroute. Dafür entdecken wir eine schöne Radskulptur.Auf halben Weg nach Bozel erreichen wir den Völser Weiher. Einem kleinen Badesee mit anliegender Restauration, die wir natürlich gerne für eine kleine Pause nutzen. Kurze Zeit später haben wir dann auch tatsächlich unser Ziel im Auge. Im Vordergrund liegt Völs am Schlern. Das hinterste Tal ist das Etschtal. Im Dunst kann man auch schon Bozen sehen. Hier wollen wir hin. Da es schon 16:00 Uhr ist müssen wir uns auch sputen. Eine Stunde später deponieren wir unsere Räder in einem Abstellraum des Kolpinghauses in Bozen, unserer letzten Übernachtung. Die Zimmer entsprechen der Kategorie Jugendherberge sind aber sauber und relativ neu eingerichtet. Danach geht es in die Innenstadt von Bozen. Hier suchen wir uns eine Abendlokation, in der wir die Tour noch mal Revue passieren lassen. Zu nächtlicher Stunde gibt es das obligatorische Eis in der Tüte.

In der Wolken liegt das Grödner Joch

Erster Blick auf das Sella Massiv

Unter den Wolken liegt Corvara

Grödner Joch in Wolken

Blick auf den Sella Pass

Brunnen in Wolkenstein

Die Sonne kommt raus

Ersten Blick auf die Seiser Alm

Seiser Alm

Rauchhütte

Mittag auf der Rauchhütte

Mittag auf der Rauchhütte

Irgendwo im Tal liegt Bozen

Da hat uns Komoot einen Streich gespielt


Völser Weiher

Cafe am Völser Weiher

Hinten liegt das Etschtal

Unsere Fahrradgarage im Kolpinghaus

Wie in einer Jugenherberge

Bozen

Unsere Abend Location

Bozen

Zum Abschluss noch eine Eis
27.07.2025
Etappe: Rückreise
Höhenprofil: Rückreise
Heute geht es zurück nach Kufstein und dann nach Hause. Die Zugtickets haben wir schon vor einem halben Jahr bestellt, da es für den Express Zug nur wenige Fahrradplätze gibt. Der Zug fährt auch schon um 07:50 Uhr sodass wir schon kurz vor 07:00 vor der Mensa stehen. Die Räder und Rucksack sind schon fertig gepackt. Wir warten nur auf des Öffnen der Türen, damit wir noch eine Kleinigkeit Frühstücken können. Eine halbe Stunde später stehen wir am Bahnhof und warten auf unseren Zug. Wir hoffen, das der Zug fährt. Am Mittwoch hatte es einen Erdrutsch am Brenner gegeben, der auch die Gleise versperrt hatte. Der Zugverkehr ist eingeschränkt, aber unser Zug soll fahren. Kurze Zeit später sind unsere Räder im Zug verstaut. Kurz vor dem Brenner haben wir dann doch noch einen Aufenthalt von ca. 1,5 Stunden, damit wir die besagte Stelle passieren können. So gegen 13:00 sind wir in Kufstein. Nur noch ein kurzer Weg bis in die Tiefgarage, in der unsere Autos stehen, Gepäck und Räder verstauen, und ab geht es nach Hause.
Fazit: Trotz des widrigen Wetters war die Tour schön. Bis auf die Sellaround könnten wir alle Highlights fahren und genießen. Beim Gepäck kann man noch etwas einsparen. Die Akkus der Räder halten durch, auch wenn mal 1800 hm gefahren werden müssen.
Euer Radtreff
Fazit: Trotz des widrigen Wetters war die Tour schön. Bis auf die Sellaround könnten wir alle Highlights fahren und genießen. Beim Gepäck kann man noch etwas einsparen. Die Akkus der Räder halten durch, auch wenn mal 1800 hm gefahren werden müssen.
Euer Radtreff












































































